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Eine lustige Klatsch-Geschichte „Zirkus“ für Fasching & Karneval im Kindergarten und in der Kita!
Fasching ist nicht mein liebstes Fest im Jahreskreis. Genau deshalb habe ich mir immer ein Thema für Fasching gesucht, das mir und den Kinderm besonders viel Freude bereitet.
Das Projekt Zirkus eignet sich nämlich wunderbar für die lustigste Zeit im Kindergartenjahr.
Die Klatsch-Geschichte „Zirkus“:
- fördert die Begriffsbildung & Wortschatzerweiterung.
- bringt den Kindern das Thema Zirkus näher.
- ist ideal für das Mitmachen und die Interaktion geeignet.
- kannst du mit wenigen Materialien sofort umsetzen.
Hier noch einige wichtige Infos:
- Was ist eine Klatsch-Geschichte?
Eine Klatsch-Geschichte ist eine Geschichte, bei der die Kinder aktiv Zuhören und bei bestimmten Signalworten einmal in die Hände klatschen. Diese Art von Geschichte ist besonders als Sprachförder-Angebot geeignet.
- Warum eignen sich Klatsch-Geschichten für die Sprachförderung?
Durch Klatsch-Geschichten wird die Sprachkompetenz gefördert, weil:
– aktives Zuhören verlangt
– Wortschatz gezielt aufgebaut
– Sprache mit Bewegung (dem Klatschen) verbunden wird.
- Ab welchem Alter eignen sich Klatsch-Geschichten?
Klatsch-Geschichten eignen sich ab ca. 4 Jahren. Voraussetzung hierfür ist:
Das Kind kann den Text der Geschichte vollständig verstehen und beherrscht die Sprache der Geschichte ausreichend.
- Wie kann ich Klatsch-Geschichten umsetzen?
Die Geschichte kann sowohl in der Gesamtgruppe, als auch in Kleingruppen angeboten werden. Auch der Morgenkreis eignet sich für dieses wundervolle Bildungsangebot.
Sofort einsetzbar! 5 Geschichten inkl. Bildkarten & Illustrationen 👇
Materialien für die Klatsch-Geschichte „Zirkus“ im Kindergarten:
- schwarzen Zylinder aus Papier (selbst gebastelt)
- Bildkarten siehe PDF-Datei
- optional Bälle, Tücher, Gymnastik-Reifen, Seile
Die Klatsch-Geschichte „Zirkus“ ist geeignet für:
- Kita, Kindergarten
- Morgenkreis
Themen:
- Projekt Zirkus
- Fasching/Karneval
- Sprachförderung
Einstimmung mit Bewegungsimpulsen
In der Mitte kannst du unterschiedliches Anschauungsmaterial zum Projekt Zirkus platzieren. Hierfür eignen sich: bunte Bälle, bunte Tücher, Seile, ein schwarzer Zylinder-Hut und bunte Gymnastik-Reifen.
Bespreche zunächst, was die Artisten im Zirkus mit diesen Materialien machen können. Zum Beispiel: Mit den Bällen jonglieren.
Im Anschluss darf ein Kind den Zylinder aufsetzen und immer 2 Kinder nennen. Diese Kinder suchen sich ein Material aus und probieren Kunststücke aus. (Tücher in die Luft werfen und wieder fangen; über das Seil balancieren etc.)
Anschließend räumt ihr die Materialien zur Seite und du startest mit der kurzen Klatsch-Geschichte zum Projekt Zirkus.
Klatsch-Geschichte „Zirkus“
Alle Kinder sitzen so, dass sie dich gut sehen können. Vereinbare nun mit den Kindern ein Zeichen, bei dem sie das Signalwort erkennen können. Dies ist zu Beginn für die Kinder einfacher.
Bei diesem Angebot kannst du eine kleine bunte Papierfahne nutzen. Diese hältst du immer bei dem Wort „Zirkus“ in die Luft. Wenn du die Klatsch-Geschichte öfters wiederholst, benötigst du kein Zeichen mehr für die Kinder.
Jetzt startest du mit der Klatsch-Geschichte „Zirkus“:
Heute gehen wir in den Zirkus! Alle Kinder freuen sich schon und rufen laut „Hurra“. (Kinder dürfen Hurra rufen)
Da ein großes Zirkuszelt. Es ist rot und hat weiße Streifen.
Die Türen sind bereits geöffnet. Wir kaufen eine Eintrittskarten und schon darf sich jedes Kind einen Platz im Zelt aussuchen.
Da kommt der Zirkusdirektor in die Manege.
Er trägt einen schwarzen Hut auf dem Kopf und ruft:
„Herzlich Willkommen im Zirkus Kunterbunt!“
Alle Kinder klatschen und freuen sich auf die Vorstellung.
Als Erster läuft der Clown auf den roten, runden Zirkusteppich.
Er hat eine rote Nase und viel zu große Schuhe an.
Auf einmal stolpert der Clown und fällt hin.
Alle Kinder lachen laut. Er verzieht lustig sein Gesicht und verschwindet hinter dem Vorhang.
Nun sind alle Kinder leise.
Eine Zirkus–Akrobatin klettert auf einen Ball.
Sie balanciert vorsichtig und springt durch einen Reifen.
Puh, geschafft. Alle Kinder sind begeistert.
Zum Schluss kommt der Jongleur.
Er wirft bunte Bälle in die Luft und fängt sie wieder auf.
Bravo, das hat er toll gemacht.
Jetzt ist die Zirkus-Vorstellung aus und alle Artisten kommen noch einmal in die Manege.
Sie verbeugen sich.
Alle Zirkus-Gäste stehen auf und applaudieren.
(Autorin: Verena Borchert)
Tipp: Verwende die Bildkarten aus der PDF-Datei zur Unterstützung der Geschichte. Platziere die Bildkarten in der Mitte auf dem Boden und zeige an den entsprechenden Textstellen auf die jeweilige Bildkarte.
Ausklang mit Zylinder
Nach der Klatsch-Geschichte legst du den schwarzen Zylinder-Hut erneut in die Mitte. Ein Kind darf diesen Hut aufsetzen und es ruft: „Manege frei für _____ (Name eines Kindes)!“ Nun nimmt das Kind den Hut ab und das andere Kind darf den Zylinder aufsetzen. Danach räumt das Kind seinen Polster weg und darf den Kreis verlassen. Dies wird so oft wiederholt, bis alle Kinder den Hut einmal auf hatten.
Tipp: Falls ein Kind den Hut nicht aufsetzen möchte, darf es diesen einfach in den Händen halten.
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Ziele: Klatsch-Geschichte „Zirkus“
- Wortschatzerweiterung: Zirkus, Artisten, Manege, Jongleur, Akrobatin, Zirkusdirektor
- Förderung des aktiven Zuhörens durch das Klatschen bei Signalworten
- Verbesserung des Sprachverständnisses durch das Verbinden des Textes mit den Bildkarten
- Freude am gemeinsamen Erleben & Förderung des Gemeinschaftsgefühls
- Förderung der Reaktionsfähigkeit
- Freude am Zuhören und Mitmachen
- Förderung des Selbstbewusstseins und Selbstvertrauens durch das Mitwirken
Hier kannst du die Kamishibai-Geschichte als PDF-Datei downloaden
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Verena
Kinderlachen-Ideen
Ich heiße Verena und bin der kreative Kopf hinter KINDERLACHEN-Ideen.
Ich bin Mama, Elementarpädagogin, Lerncoach & Shopinhaberin. Zuhause bin ich im schönen Österreich und vor rund 4 Jahren habe ich mich selbstständig gemacht.
Ich dichte und reime schon seit meiner Kindheit gerne. Das “Kleine Ich bin Ich” hat mich schon mit 2 Jahren fasziniert und die Reime begeistern mich bis heute.
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